

Unser Ortsverein (OV) betreibt keinen hauptamtlichen Rettungsdienst. Alle unsere Einsätze und Dienste erfolgen ausschließlich ehrenamtlich. Dabei sind wir insbesondere bei Sanitätswachdiensten, im Katastrophenschutz sowie zur Unterstützung des Rettungsdienstes im Kreis Coesfeld aktiv.
Im Rahmen der rettungsdienstlichen Versorgung unterstützen wir den Kreis Coesfeld insbesondere bei Sonderbedarfen, wie etwa Fernverlegungen, sowie im Bereich der Spitzenabdeckung. Letztere sorgt dafür, dass bei besonders hoher Einsatzbelastung oder Personalengpässen zusätzliche Rettungsmittel bereitstehen.
Die Notfallsanitäter unseres Teams sind in der Regel hauptberuflich ebenfalls im Rettungsdienst tätig, entweder bei einer Berufsfeuerwehr oder bei einem anderen Rettungsdienstträger wie dem DRK oder einer Stadt, und bringen so umfangreiche Erfahrung und fachliche Kompetenz in die Einsätze ein.
Unsere Fahrzeuge und Besatzungen kommen nur zum Einsatz, wenn ausreichend ausgebildete Ehrenamtliche verfügbar sind und die jeweilige Einsatzlage dies erfordert. Dabei erfolgt die Besetzung und der Betrieb nach den rechtlichen Vorgaben des Rettungsdienstgesetzes Nordrhein-Westfalen (RettG NRW).
Alarmierung


Die Alarmierung unserer Rettungsmittel erfolgt über digitale Meldeempfänger (DME) der Marke Swissphone BOSS 915 / Swissphone s.Quad x15, die von den Besatzungsmitgliedern stets mitgeführt werden.
Für Alarmierungen im Rahmen der Spitzenabdeckung/Grundschutz Rettungsdienst, bei denen die ehrenamtlichen Helfer*innen in ihrer Freizeit angefordert werden, nutzen wir zusätzlich die Einsatz- und Verfügbarkeits-App DIVERA 24/7. Die Ehrenamtlichen können dort im Voraus einen von vier Verfügbarkeitsstatus auswählen (z. B. <15 Minuten, 15–30 Minuten), sodass im Bedarfsfall gezielt und effizient alarmiert werden kann.
Nach der Alarmierung geben die Einsatzkräfte über die App eine Rückmeldung zu ihrer Verfügbarkeit sowie zur voraussichtlichen Ausrück- und Ankunftszeit an der Fahrzeughalle. So kann die Leitstelle schnell einschätzen, wann ein Fahrzeug mit qualifizierter Besatzung einsatzbereit ist.
Der Ortsverein im Regelrettungsdienst


Seit März 2022 ist unser OV vertraglich verpflichtet, an einem festen Wochenende im Monat tagsüber (Samstag und Sonntag) für 12 Stunden einen Rettungswagen (RTW) im Regelrettungsdienst zu besetzen. Das Fahrzeug wird ausschließlich von unserem Team ehrenamtlich besetzt, das Notfallrettungen sowie qualifizierte Krankentransporte in Senden und den umliegenden Gebieten durchführt.
Ab 2026 übernimmt unser Team an einem Samstag im Monat den RTW für 24 Stunden. Die Gesamtzeit hat sich dabei nicht geändert – der Dienst wird lediglich zusammenhängend geleistet.
Die Notfallsanitäter unseres Teams sind in der Regel hauptberuflich ebenfalls im Rettungsdienst tätig, entweder bei einer Berufsfeuerwehr oder bei einem anderen Träger des Rettungsdienstes wie dem DRK, und bringen somit umfangreiche Erfahrung und fachliche Kompetenz in die ehrenamtlichen Einsätze ein.
Erklärung der OPTA-Funkrufnamen von Rettungsmitteln im Ehrenamt
Damit der Leitstellendisponent von der Leitstelle für Feuerschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Kreises Coesfeld ein Rettungsmittel (KTW, RTW, NEF, NAW) schneller auseinanderhalten kann, ob es ein hauptamtliches oder ehrenamtliches ist, wurde im Frühsommer 2020 eine kleine Änderung in den Funkrufnamen durchgeführt:
Hauptamtliche Rettungsmittel haben die laufende Typennummer 01 bis 10. Beispiel: RD SND 01-RTW-01, RD COS 03-NEF-10.
Ehrenamtliche Rettungsmittel haben nun die laufende Typennummer 11 bis 20. Beispiel: DRK SND 01-RTW-11, DRK DÜL 02-KTW-20.
Katastrophenschutzfahrzeuge sind von der Regelung nicht betroffen, nur die Ortsvereinseigenen. Da bleiben die OPTA-Funkkennungen so wie gehabt (z.B. KAT COE EE 03-KTW-B-01).
Erklärung Aufbau OPTA
Beispiel an DRK SND 01-KTW-11
| DRK | SND (Senden) | 01 | KTW | 11 |
| Organisation(Hiorg, BF, Kreis...) | Stadt/Kommune | Stadtteil/Ortschaft/Wache | Fahrzeugtyp(KTW, RTW, NEF, NAW) | Laufende Nummer |


