DRK stellt umfassende sanitätsdienstliche Absicherung sicher
Am letzten Wochenende wurde bei sonnigem und trockenem Karnevalswetter in Ottmarsbocholt ausgelassen Karneval gefeiert. Bereits bei den Abendveranstaltungen herrschte gute Stimmung – den Höhepunkt bildete jedoch der große Karnevalsumzug am Sonntag, zu dem allein rund 10.000 Besucherinnen und Besucher entlang der Strecke zusammenkamen.
Wie in den vergangenen Jahren stellte das DRK die sanitätsdienstliche Absicherung aller Veranstaltungen sicher und gewährleistete eine schnelle medizinische Versorgung im Bedarfsfall.
Sanitätsdienst bei Abendveranstaltungen
Bereits am Samstagabend beim Pyjamaball sowie am Sonntagabend bei der Party nach dem Umzug waren jeweils bis zu 10 Einsatzkräfte des DRK-Ortsvereins Senden im Dienst. Die Helferinnen und Helfer standen während der gesamten Veranstaltungsdauer bereit, um medizinische Hilfe zu leisten.
Mehrere Personen wurden vor Ort ambulant versorgt. Lediglich eine Person musste mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus transportiert werden.
Einsatzgeschehen während des Umzuges
Auch während des großen Karnevalsumzuges am Sonntag waren die Einsatzkräfte gefordert. In der eingerichteten Sanitätsstation im Spieker wurden mehrere Personen behandelt. Darüber hinaus waren Transporte in umliegende Krankenhäuser erforderlich.
Neben alkoholbedingten Hilfeleistungen kam es auch zu anderen medizinischen Notfällen, darunter internistische sowie neurologische Erkrankungen. Diese Vorfälle stehen nicht zwingend im Zusammenhang mit dem Veranstaltungsgeschehen, sondern können unabhängig davon auftreten. In einem Fall wurde zur weiteren medizinischen Versorgung zusätzlich unser Notarzt hinzugezogen.
Ein Teil der Einsätze wurde über die Notrufnummer 112 gemeldet und durch die Kreisleitstelle in Coesfeld an die örtliche Einsatzleitung weitergeleitet. Dadurch konnten die erforderlichen Kräfte gezielt alarmiert und koordiniert werden.
Strukturierte Einsatzführung und klare Kommunikation
Die Einsatzleitung des DRK war während des Umzuges erneut in der Grundschule Ottmarsbocholt eingerichtet. Aufgrund der Ortsteilung entlang der Umzugsstrecke wurde die Einsatzführung entsprechend angepasst.
Zur Sicherstellung einer klaren und störungsfreien Kommunikation wurden die DRK-Trupps sowie die eingesetzten Rettungsmittel in zwei getrennten Funkrufgruppen koordiniert. Diese Struktur ermöglichte eine effiziente Abstimmung auch bei parallelen Einsatzlagen.
Zusätzlich waren mehrere Rettungsmittel an strategisch wichtigen Punkten im Ortsgebiet positioniert. Dadurch konnte trotz zeitweiser räumlicher Trennung einzelner Bereiche eine schnelle medizinische Hilfe jederzeit gewährleistet werden.
Unterstützung aus der Region
Der DRK-Ortsverein Senden wurde bei der Absicherung durch die Ortsvereine Lüdinghausen, Herbern, Dülmen, Lippetal, Hagen und Olfen unterstützt. Darüber hinaus war das Jugendrotkreuz Senden aktiv in den Sanitätsdienst eingebunden und unterstützte die Einsatzkräfte engagiert vor Ort.
Zudem informierten sich Vertreterinnen und Vertreter des DRK-Ortsvereins Gevelsberg über Aufbau und Struktur der Einsatzleitung, um Erfahrungen und Erkenntnisse für eigene Großveranstaltungen – insbesondere einen geplanten Kirmesumzug – mitzunehmen.
Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Helferinnen und Helfern für die professionelle Zusammenarbeit und das ehrenamtliche Engagement. Ohne diese Unterstützung wäre die Absicherung einer Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich.






